Kategorie: Videoproduktionen

05
Feb
2013

Update 2: Fotoshootings in Filmstudios offenbar “en vogue”

Ab wann kann man davon ausgehen, dass eine Idee richtig gut ist? Richtig: Wenn sie von anderen aufgegriffen wird!

So geschehen mit unserer Idee eines Shootings vor Filmkulissen. Anscheinend hatten wir den richtigen Riecher, als wir für das Journal München im September 2012 mit dem Modefotografen Max Sonnenschein eine außergewöhnliche Fotoproduktion ins Leben riefen – siehe auch unseren Blogpost vom 19. September.

Wir freuen uns ehrlich über das Projekt der Vogue – getreu dem Motto „Übereinstimmung mit Personen und wahren Ereignissen ist gewollt“.

Zu lesen und sehen in der aktuellen Januar-Ausgabe der VOGUE.
Vogue-online

30
Nov
2012

Update: Projekt Fotoshooting für das Journal München

Statt Filmkameras auf PS-starke Hochglanzkarossen zu richten, lichteten wir im September die rassigen Topmodels Antonia Wisgickl („Germany‘s Next Top Model“, 2009) und Natalie Sulianto („Model of the World“, 2009) ab. Für die Story „Rivalinnen am Filmset“ wurden die Models in göttliche Filmdiven der 40er Jahre verwandelt, um so den Fashionstyle dieser Wintersaison zu zeigen. Ebenso im aktuellen FILMMAG nachzulesen.
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19
Sep
2012

Fotoshooting mit Sonnenschein für Journal München

Modefotografie ist nicht wirklich unser Metier.

Natürlich plauschen wir Filmemacher hinter der Kamera z.B. in Drehpausen auch mal über Mode, die neuesten Trends der Designer, über kommende Sommer- oder Winterkollektionen. Aber wir produzieren überlicherweise keine Fotostrecken über Mode. Umgekehrt gefragt: Wer denkt bei einem Mode-Fotoshooting schon an die Erarbeitung eines Drehbuch oder dass auch eine Art Regie benötigt wird?Weiterlesen …

25
Jun
2012

Mit Kleinkindern ins Filmstudio

hauner-set

Im Umfeld des Corporate TV ist es eher selten mit Kleinkindern und Babys zu drehen.

Warum?
Allein die hohen gesetzlichen Auflagen für Filmproduktionen mit Kindern im Vorschulalter bedürfen einer langen und intensiven Vorbereitungsphase. Dem entgegengesetzt sind Corporate TV Themen typischerweise für die „schnelle Einsatztruppe“.

Aber es geht bei uns auch anders: Eine Anfrage einer Studentin der Münchner Akademie U5 für eine Social Spot Produktion ließ uns dieses Abenteuer zwischen Windeln und Babybrei wagen. Christina Lutz‘ Drehbuchidee, wie auch der soziale Hintergrund waren überzeugend.
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20
Apr
2012

One-Day-Spot für den Club der Querdenker.

Querdenk

Das Feld der Werbespotproduktion ist breit gefächert und auch immer mit dem Stigma „…das wird teuer“ versehen. Mittelstand, kleinere Institutionen und Vereine mit nicht so gut gefülltem Klingelbeutel trauen sich entweder erst gar nicht ans Thema ‚ran, oder es entstehen Ergebnisse mit hohem Fremdschäm-Potential. Weiterlesen …

01
Mrz
2012

Delivering Tomorrow. Die Zukunft in 3D.

Die Zukunft kennt keiner und doch machen sich immer wieder verdiente Experten daran, in diversen Studien Szenarien zu entwickeln, die uns aufzeigen, wie unsere Welt in einigen Jahrzehnten aussehen bzw. funktionieren könnte. Die Deutsche Post DHL beschäftigt sich ebenfalls mit der Zukunft und hier im ganz speziellen mit dem für sie wichtigen Thema: Logistik im Jahre 2050. Die dazugehörige Studie zeigt fünf mögliche „Welten“ auf, die wir filmisch greifbar machen durften.

Szenario02_Mega-City_DHL
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31
Jan
2012

Camera Car und Straßensperrung: Dreharbeiten in Spanien

Als Bavaria Film Interactive produzieren wir nicht nur in München, es verschlägt uns hierzu auch immer wieder ins Ausland. Für mich als „zuagroaste“ Producerin ist die Kommunikation mit den bayrischen Produktionspartnern hier vor Ort schon manchmal nicht einfach. Aber eine Produktion komplett im nicht-deutschsprachigen Raum abzuwickeln, führt tatsächlich schon mal zu lustigen Missverständnissen.

Spanien_1

So ist es fast unmöglich, eine spanische Landstraße für Autoaufnahmen zu sperren, wenn man wie ich kaum Spanisch spricht. Dazu kommt, dass niemand von uns geahnt hat, dass die Bürokratie für Dreharbeiten in Spanien noch schlimmer ist als bei uns daheim. Tausende Sicherheitsbestimmungen treiben einen in den Wahnsinn.
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06
Okt
2011

Hast Du Töne?

Ton ist das Stiefkind am Drehort. Ärger im Schnitt liegt meist am Ton. Interviews sind brachial heruntergepegelt und klingen dumpf, Mikrofone sind falsch ausgerichtet und zeichnen mehr Umgebungsgeräusche auf als notwendig, elektrische Knickser sind auf der Tonspur und einmal stellte der Assistent gleich klar: „Scheiß Ton.“

XLR-connectorsKein Wunder, denn wer als Kameraassistent Ton aufzeichnet, ist so schlecht bezahlt, dass er schleunigst Kameramann werden will. In den herkömmlichen EB-Teams trifft man meist junge, wenig erfahrene Assistenten, die den Ton fast nie mit großem Engagement aufzeichnen. Treffe ich am Drehort einen alten Hasen mit Kopfhörer, entspanne ich mich gleich, denn ich weiß, heute bist Du in guten Händen. Die schleichende Erosion der Honorare für Kamerateams hat die Tonaufzeichnung entprofessionalisiert.
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21
Jul
2011

Von Drehplänen und Perlhuhneiern

Der Drehort exotisch, die Kalkulation eng, die Vorfreude riesig!

Im Rahmen eines umfangreichen Corporate Video Projektes bin ich, zusammen mit meiner Produktionskoordinatorin Kathrin, entsandt worden – nach Ghana, Westafrika.

Interviews führen, Footage drehen, mit dem Kamerateam auf engstem Raum neun Tage lang unterwegs sein – Soviel war schon vor der Reise klar.

Der deutsche Drehplan durchgestylt, die Budgets bewilligt, die Reisen gebucht, das Team gebrieft, flogen wir voller Eifer gen Süden.

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12
Jul
2011

Die Kaffeetasse lebt.

Continuity… Da trinkt doch ein Hauptdarsteller Kaffee im Film – steht im Skript. Er holt sich die Tasse, geht dabei aus dem Bild, kommt mit Kaffeetasse wieder rein. Er setzt sich hin und nimmt ein Schlückchen.

Der Kameramann dreht diese Szene in drei verschiedenen Einstellungen:

KaffeetasseTotale: wir sehen das ganze Zimmer mit Sofa, Tisch und Person. Die Kaffeetasse ist sehr klein zu sehen. Dann springen wir näher an die Situation heran. Nun sehen wir nur noch das Sofa und den Hauptdarsteller, die Kaffeetasse ist gut zu erkennen. Ganz am Schluss drehen wir das ganze Close, heißt, wir sind sehr nah dran, sehen nur noch den Hauptdarsteller bis zur Brust, besagte Kaffeetasse schön groß im Bild.

Auf vieles wurde geachtet, wie z.B. warmes Licht. Die Szene spielt angeblich um 16 Uhr, dabei drehten wir um 10 Uhr morgens. Keiner der Filmcrewmitglieder warf Schatten trotz der vielen Scheinwerfer. Der Original-Ton war auch gut und die Mimik des Darstellers in allen drei Einstellungen ähnlich passend.

Und doch stolperten wir dann über die wichtigen Kleinigkeiten am Set, die aber auch einen Film prägen. Weiterlesen …