Tag: Content

25
Mai
2016

Content is king, distribution is queen – and she wears the pants?

Wer möchte nicht, dass das aufwendig produzierte Video auch in dem Sinne ein Erfolg wird, dass es im Web vielfach geklickt, geteilt und gelikt wird?! Dies geschieht – entgegen der weitläufigen Meinung – selten zufällig. Vielmehr steckt präzise Planung („Seeding“) dahinter, denn die Konkurrenz schläft nicht. Allein bei YouTube werden jede Minute rund 300 Stunden Videomaterial hochgeladen!

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02
Mrz
2016

Viel Lärm um nichts – Ein Besuch auf der CMCX in München

Ob es an der flächendeckenden Werbung in München, am omnipräsenten Marketing im Web („Europas vermeintlich größtes Content-Marketing Event“) oder am aktuellen Hype um das Thema Content lag – meine Erwartungen an die
Content-Marketing Conference & Exposition (CMCX) waren hoch. Zu hoch, wie sich herausstellte.

Bewegt von der Frage, wie Videos in der Unternehmenskommunikation gewinnbringend eingesetzt werden können, suchte ich auf der CMCX nach neuen Ideen. Es sollte eine lange Suche werden, denn die Veranstaltung näherte sich dem Thema Content in seiner allgemeinsten Form. Das spiegelte sich in den Ausstellern und den Vorträgen wider. Jeder Blog Post, Tweet, sämtliche Corporate Website-Texte, Fotos etc. lassen sich unter dem Buzz-Word Content subsumieren und sollten nicht unerwähnt bleiben. Völlig zu recht, doch in der Folge war das Angebot im Bereich Bewegtbild nur eines von vielen und daher sehr begrenzt. Statt der erhofften detaillierten Informationen und Auseinandersetzungen mit Themen wie „Corporate Video“ und zeitgemäßes „Storytelling im Youtube Zeitalter“ gab’s eben nur von allem ein bisschen.

Mein Fazit: Von einer Messe, die sich so allgemein mit Content befasst, sind bestenfalls Impulse zu erwarten. Wer aber nicht nur an der Oberfläche kratzen möchte, sollte fernab der Messe das Gespräch mit Experten des jeweiligen Content-Formats suchen. Und dabei vor allem bereit sein, eine Frage klar zu beantworten: Wer ist meine Zielgruppe? Diese Frage entpuppte sich als Quintessenz über alle Contentformen hinweg.

Am Ende bekam ich dann doch noch einen Impuls: Ein Referent rief mir „Content Recycling“ in Erinnerung. Mal wieder alte Themen ausgraben und beleuchten, was sich zwischenzeitlich getan hat. So etwas lässt sich auch auf Filminhalte anwenden.

14
Jan
2016

Werbung meets Realismus: Warum Documercials so erfolgreich sein können

„Normalos“ sind die Protagonisten in Documercials, einem Filmformat, das Mitte der 80er Jahre in den USA entwickelt wurde und sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit erfreut. Statt makelloser Wesen sehe ich Menschen, die eben Falten haben und manchmal auch Pickel. Sie kämpfen mit realen Sorgen und Problemen. Sie schaffen Dinge, die auch ich erreichen kann. Der Mix aus Werbung und Dokumentation bedient sich keiner heile-Welt-Szenarien, sondern setzt auf das wahre Leben. Diese authentische Inszenierung strahlt auf das Unternehmen/die Organisation/die Marke/das Produkt ab. Der reale Bezug erzeugt bei uns ein „das kenn ich“- oder „so geht’s mir auch“-Gefühl. Das ist erfrischend, erschütternd, bewegend – und eben glaubhaft. Und deshalb sind gut gemachte Documercials sehr erfolgreich. Was jedoch scheinbar zufällig wirkt und den Anschein von Authentizität weckt, ist in Teilen häufig gecastet und präzise geplant. Die Grenzen zwischen echten, dokumentarischen und inszenierten Inhalten verschwimmen. Die Realität entsteht aus den durch Unternehmen und Organisationen gesetzten Themen.

#FuckThePoor: Filmproduktion zu einem sozialen Experiment der Hilfsorganisation The Pilion Trust. Diese kämpft gegen Obdachlosigkeit in Großbritannien.
Auf YouTube wurde der Clip der Organisation inzwischen fast 5 Mio. Mal aufgerufen. (Quelle: unit9.com, YouTube)

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11
Sep
2015

Zu Gast auf der Play 2015, der Strategiekonferenz für Bewegtbildkommunikation

Am 11. September 2015 waren wir wieder zu Gast auf der Play Konferenz in Deutschlands Hauptstadt. Im dortigen Quadriga Forum wurden den Teilnehmern spannende Einblicke in die Möglichkeiten des Einsatzes von Bewegtbildkommunikation in der Unternehmenskommunikation geboten. Besonders hatten wir uns auf den mehrfach ausgezeichneten Regisseur André Maat gefreut, denn sein Thema ist auch unser täglich Brot: Lieber Mitarbeiter als Schauspieler im Film. Wieviel Inszenierung braucht es tatsächlich im Werbefilm, um authentisch zu kommunizieren? Bedauerlicherweise konnte Maats Vortrag kurzfristig nicht stattfinden.

Play Konferenz 2015 Berlin

Was uns an dem Veranstaltungsformat allgemein gefällt: Die Unternehmen präsentierten sich allesamt mit hochkarätigen und spannenden Vorträgen. Es scheint den Machern der Konferenz ein echtes Anliegen – und auch gelungen – zu sein, die Kunden zu Wort kommen zu lassen (so war auch SAP TV im Jahr 2014 bereits mit einem Vortrag dabei) und eben nicht die Medienmacher. Die Gespräche während den Pausen sowie am Abend hatten zudem einen idealen Networking-Effekt. Für uns ein besonderer Austausch. Die Play Konferenz 2015 – eine frische und inspirierende Plattform. Was ja nicht jede Konferenz von sich behaupten kann. Wir sind gespannt, wie sich die Veranstaltung in den nächsten Jahren entwickeln wird.