28
Jul
2011

Sie finden mich…

…aber nur, wenn Sie dort auch sind/ sein müssen und wollen.

socialmediaiconsJetzt käme zu meiner Facebook-, Linkedin- , Twitter- , Foursqare- und Xing-Präsenz also noch Google+ hinzu. Einen RSS Feed könnte ich  ebenfalls regelmäßig befüllen. Ja, ich weiß: selbst schuld, kann mich online nicht mehr „verstecken“ oder unauffindbar sein.  Einmal den öffentlichen Weg der digitalen Präsenz eingeschlagen, wird der anfängliche Feldweg schnell zur 6-spurigen Autobahn. Und jetzt MUSS ich weiter machen? Darf nicht genervt sein von der mir selbst eingebrockten „ich-mach-überall-mit“-WEBisierung. Aber was für mich persönlich und im Privatleben gilt, ist nicht auf die Kommunikation von Unternehmen zu übertragen.

Social & Mobile Media vorne, oben, unten, einfach überall. Nur nicht hinten. Denn die zurückgebliebenen, die belächelten, das sind die Social & Mobile Media-Verweigerer. Schlimmer noch: Loser, Ewig-Gestrige. Von ihnen distanziert sich, wer als fortschrittlich angesehen werden will, aufs schärfste. Jawoll.
Jenseits der Hypes und Ideologien ist aber doch eines Tatsache: Social & Mobile Media sind da und werden genutzt. Weltweit, immer mehr. So wie Weihnachten da ist und mehr oder weniger gefeiert wird…

…Was es also braucht, will man sich auf Social & Mobile Media einlassen, ist

+ ein Konzept

+ relevante und interessante Inhalte

+ grundsätzliche Dialogbereitschaft

+ eine umsichtige und nicht betriebsblinde Redaktion, die weiß, was sie tut

+ ein effizientes Tool

Was es noch braucht, ist ein Ort, an dem alle Inhalte gebündelt, verwaltet, aufbereitet und verfügbar gemacht werden, wo Interessenten willkommen sind und vielfältigen Nutzen erhalten. Das kann unmöglich das Presse- und Info-Portal der  klassischen Homepage sein. Dieses hat den Charme eines verstaubten Bücherei-Karteikastens.(Quelle: http://www.2pjf.de/newsroom/aktuell/#top).

Was heisst das nun für mich als Filmemacherin?

Im Themenumfeld des Corporate Films kann es durchaus sehr nützlich sein am Social Media Geschehen teil zu nehmen. Verfilmte Botschaften, die nicht gesehen werden, weil die Zielgruppe den Clip vielleicht nicht findet oder ihn z.B. wegen fehlender adäquater Bildsprache ignoriert, sind velorene Botschaften.

Es wird also sehr spannend bleiben wie WIR und wie die ANDEREN weiter machen werden mit der Kommunikation im Web. Was da für Unternehmen an sinnvollen Möglichkeiten im Internet noch so kommt.

Randnotiz: Persönlich und privat biege ich von der überfüllten Social-Media-Me-too-Autobahn wieder ab, zumindest auf eine Landstraße mit etwas mehr Raum für unerkannte Ausweichmanöver.