21
Jul
2011

Von Drehplänen und Perlhuhneiern

Der Drehort exotisch, die Kalkulation eng, die Vorfreude riesig!

Im Rahmen eines umfangreichen Corporate Video Projektes bin ich, zusammen mit meiner Produktionskoordinatorin Kathrin, entsandt worden – nach Ghana, Westafrika.

Interviews führen, Footage drehen, mit dem Kamerateam auf engstem Raum neun Tage lang unterwegs sein – Soviel war schon vor der Reise klar.

Der deutsche Drehplan durchgestylt, die Budgets bewilligt, die Reisen gebucht, das Team gebrieft, flogen wir voller Eifer gen Süden.


Ghana3Doch 40 Grad im Schatten, nahezu 100% Luftfeuchtigkeit, Kerosin-Mixturen statt Benzin im Tank, improvisierte Zollstationen in sonst unbewohnten Gebieten, sintflutartige Regenfälle, Autopannen in Accra, Krokodile am Wegesrand und Distanzen von bis zu 700 km am Tag auf ungeteerten Staubpisten, stellten unseren deutschen Zeitplan dann doch auf die Probe.

Ghana2Wir konnten ihn einhalten –  allen Widrigkeiten zum Trotz –  und wurden belohnt. Mit tanzenden Marktfrauen, die in ihrem Leben noch kein Filmteam gesehen hatten. Mit authentischen Geschichten und spektakulären Bildern. Mit dem Gebet der Stammesältesten für einen erfolgreichen Dreh. Mit fünf Maniok Wurzeln und einer Schüssel Perlhuhn-Eier –  als Dankeschön für unsere weite Anreise, für unser Interesse, unseren Einsatz. Und mit einigen eindrucksvollen Videos als Ergebnis. Eines davon ist dieses hier:

Mein Kollege Thomas hat auf dem SAP TV Blog noch weitere interessante Berichte zu den Dreharbeiten verfasst.

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