14
Jul
2011

Wenn Kunden mit Video Marke machen.

florian-juni-11shutterstock_71065159-300x267Manchmal trifft man auf Meinungen und Darstellungen in anderen Blogs, die einem selbst besser zu formulieren nicht gelungen wären und die vor allem die eigene Gemütslage treffend beschreiben. Die Produktion von Corporate Videos ist schon lange nicht mehr nur fürs Intranet der Unternehmen konzipiert. Mit dem bewegten Bild werden Emotionen transportiert, die die Marke positiv (aber auch negativ) aufladen können.

Der one-way-Ansatz: ich Unternehmensfilm, Du feedbackloser Zuschauer funktioniert im Web 2.0 eben auch nur noch bedingt – bzw. je Branche gar nicht mehr.

Florian Semle schreibt in einem Artikel auf PR-Blogger.de über soziale Markensteuerung, wenn Kunden ihre Marke sozusagen 2.0 fit machen.

„… Die Marke 2.0 funktioniert hingegen eher selbst wie ein Soziales Netzwerk: Wer die besten Dialogmöglichkeiten bietet, wird vom Konsumenten mit „Likes“, „Tweets“, „Google Plus“, Kommentaren oder Blogbeiträgen honoriert. Adidas, Puma oder Nike haben beispielsweise längst lebendige Biotope für ihre Kundencommunities geschaffen. Der Markenwert ist also nicht mehr etwas, was durch Werbemaßnahmen erzielt wird.“

Auch wenn ich nicht in allen Punkten zu 100% übereinstimme, finde ich diese kontrastreiche Gegenüberstellung von alter zu neuer Markenführung als anregend – was sich auch in den Kommentaren zu Semles Artikel widerspiegelt.

Wir Filmemacher sind einfach ab und zu auch nur froh, wenn Kunden verstehen und vertrauen, die Klaviatur der filmischen Möglichkeiten im WEB 2.0 an die Spezialisten abzugeben.

[Bildquelle: Shutterstock]