16
Nov
2011

Nachtrag: Bewegtbild Konferenz

Hier, wie versprochen, das Follow-up zu meiner Teilnahme als Panelist auf der Bewegtbild Konferenz des BVDW. Mein Thema war „Creative Efficiency“ im Bereich des Brandend Entertainment.

WV30 Branchenexperten der digitalen Wirtschaft diskutierten in Berlin über ihre Erfolgsstrategien und Trends im Bewegtbildmarkt. Für den Begriff „Bewegtbild“ hatte sich der Veranstalter bewusst entschieden, um die verschiedenen Facetten deutlich zu machen – von Pre-Roll-Werbung über Branded Entertainment bis hin zu Web-TV. Das Panel war interessant und bunt gemischt besetzt – siehe Programm – daher kamen gerade bei der Definition „was ist eigentlich Branded Entertainment“ Unterschiede zu Tage, die allesamt aufzeigten: Dies ist ein weites Feld und je nach Kundenprojekt sowie medialer Plattform erscheint es in anderem Gewand.

Fazit: Als Erfolgsmedium kann Branded Entertainment nur dann seine Wirkung entfalten, wenn kreative Geschichten in der Markenkommunikation erzählt werden. Auch wenn dies schon wie eine Selbstverständlichkeit für uns Produzenten klingen mag – es IST aber eben nicht immer so selbstverständlich in der operativen Umsetzung. Meist sind viele Köche am Unternehmensherd – am Ende muss der Brei allen schmecken.

Patrick Holtkamp (Parasol Island) forderte in seiner Keynote Innovation, Emotion und Interaktion und sprach mir damit persönlich aus dem beruflichen Herzen. Wenn letztendlich auch hier die Quote zählt: der „Fluch der Klickrate“ ist Kreativitätstreiber und Damoklesschwert zugleich.

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